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BDKJ und BJR |
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Kultur der selbstverständlichen FreiwilligkeitMit der Aussetzung der Wehrpflicht würde auch der Zivildienst als Pflichtdienst für junge Männer, die den Wehrdienst verweigern, entfallen. „Pflegenotstand ist für uns kein Grund, der wichtige Einsatz von Zivildienstleistenden keine Rechtfertigung für die Wehrpflicht." Darüber hinaus lehnt der BDKJ eine allgemeine Dienstpflicht für gesellschaftliches Engagement entschieden ab. „Das entspricht nicht unserem christlichen Menschenbild und verstößt unter anderem gegen die UN-Menschenrechtskonvention und das Grundgesetz." Der BDKJ spricht sich für die Förderung einer Kultur „selbstverständlicher Freiwilligkeit" aus. „Bei jungen Menschen ist die Bereitschaft für ein gesellschaftliches Engagement groß", so Rapp, „das zeigen Studien seit Jahren. Aber wir haben zu wenig Plätze dafür." Mit Jugendfreiwilligendiensten wie dem „Freiwilligen Sozialen Jahr" gebe es hervorragende Angebote, die jungen Frauen und Männern die freie Wahl lassen, wo und wie sie sich für unsere Gesellschaft engagieren. Ein besseres Angebot in den verschiedenen Freiwilligendiensten, die von bewährten zivilgesellschaftlichen Trägern angeboten werden, würde helfen, junge Menschen in ihrer Persönlichkeit reifen zu lassen und ihre Fähigkeiten zum Wohl anderer Menschen einzubringen. Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen in Politik, Kirche und Gesellschaft.
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Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) fordert die sofortige Aussetzung der Wehrpflicht. „Endlich diskutiert die höchste politische Ebene darüber, dass sich in Sachen Wehrpflicht etwas zum Wohl junger Menschen tun muss“, erklärt BDKJ-Bundespräses Pfarrer Simon Rapp. „Ich hoffe, dass die Diskussion nicht aus haushaltspolitischen Gründen geführt wird. Wir brauchen eine breite gesellschaftliche Debatte über Grund und Sinn der Wehrpflicht“, so Rapp.

